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Menschenrechte in Solidarität: Europäische Vortragsreise für Demokratie | Berlin – Chinas transnationale Repression im Wandel am Beispiel des Falls Lee Ming-che
Lee Ming-che reiste 2017 nach China und verschwand dort. Später verurteilte ihn ein chinesisches Gericht wegen „Subversion der Staatsgewalt“ zu fünf Jahren Haft – für Äußerungen und Aktivitäten, die er in Taiwan getätigt hatte. Sein Fall gilt seither als Beispiel dafür, wie ein autoritärer Staat über seine Grenzen hinausgreift: mit Überwachung, Verwaltungsdruck, Strafverfolgung und gezielter Desinformation.
Am Vormittag des 11. Oktober sprechen in Berlin vier Gäste über dieses Thema: Lee Ming-che selbst; Tashken Davlet, ein uigurisch-taiwanischer Menschenrechtsaktivist; I-Min Hsiao, der sich seit Jahren für Justizreform und die Begleitung von Betroffenen engagiert; und Ivan Choi, Projektmanager der New School for Democracy. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen gehen sie unter anderem diesen Fragen nach: Wie hat sich Chinas grenzüberschreitende Repression in den letzten Jahren verändert? Welchen Schaden richten Einflussnahme, Desinformation und politische Einmischung im Ausland an? Welchen Schutz brauchen Betroffene? Und wie können Taiwan und Europa dabei zusammenarbeiten?
Veranstalter: New School for Democracy, Taiwan Association in Sweden, Ananasli, Walking for Taiwan Association in Europe (WTAE), Doublethink Lab; in Zusammenarbeit mit der Jungen Taiwan Initiative und Freiheit für Hongkong e.V.
Bild: New School for Democracy
