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International Booker Prize: ›Das Taiwan-Tagebuch‹ – Lesung mit Yáng Shuāng-Zǐ
Veranstaltungssprachen: Deutsch & Mandarin. Dolmetscher aus dem Mandarin: Chang-Chen Tsao.
1938: Die japanische Schriftstellerin Aoyama Chizuko reist auf Einladung der japanischen Kolonialverwaltung nach Taiwan. Für Japans imperiale Pläne hat sie wenig übrig; sie will die Insel kennenlernen – am liebsten essend. Die junge Taiwanerin Chizuru wird ihre Dolmetscherin und Reisegefährtin – und erweist sich als begnadete Köchin. Die taiwanische Schriftstellerin Yáng Shuāng-zǐ verbindet kulinarische Reise und bittersüße Liebe mit einer Erkundung kolonialer Macht. Ein raffiniertes Spiel mit Stimmen, Sprachen und Wahrheiten – ausgezeichnet mit dem International Booker Prize 2026 (DuMont // dt. von Karin Betz). Wir erleben Yáng Shuāng-zǐ im Gespräch mit ihrer Übersetzerin und dem China-Experten Kai Strittmatter (SZ).
»›Das Taiwan-Tagebuch‹ überzeugt sowohl als Liebesroman als auch als scharfsinniger postkolonialer Roman.« – Jury des International Booker Prize 2026
Veranstaltungssprachen: Deutsch & Mandarin. Foyer-Bar ab 18 Uhr. Neben Saaltickets gibt es Stream-Tickets; der Stream kann bis 5 Minuten vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden und steht anschließend 72 Stunden zur Verfügung.
Quelle: Veranstaltungsseite des Literaturhauses München.